Wir sind alle Müllionäre...

November 30, 2016

Wir Österreicher sind bei der Mülltrennung an sich ja sehr vorbildlich. Trotzdem produzieren wir pro Jahr knappe 600 kg Müll pro Kopf!

 

Unseren Abfall zu trennen ist äußerst wichtig und hilft beim Recycling, aber noch viel besser ist die Abfallvermeidung. Viele unserer täglichen Gewohnheiten verursachen Unmengen an Müll, der sich ganz einfach hätte vermeiden lassen können.

 

Wir haben einige Müllvermeidungstipps für euch gesammelt:

  • Geh nie hungrig einkaufen, schreib dir immer einen Einkaufszettel und kauf nur die Dinge, die auch auf dem Zettel stehen.

  • Bring immer deine eigene Einkauftasche oder einen Einkaufskorb und vermeide Plastiksackerl.

  • Achte auf das Ablaufdatum und mach dir bewusst, dass die meisten Produkte noch lange nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums genießbar sind. 'Mindestens haltbar bis', heißt nicht 'Sofort tödlich ab'.

  • Obwohl Großpackungen grundsätzlich etwas besser sind als viele kleine Packungen ist doch Vorsicht geboten. Überlege dir genau, ob du die gekaufte Menge auch wirklich verbrauchen kannst.

  • Obwohl Großpackungen grundsätzlich etwas besser sind als viele kleine Packungen ist doch Vorsicht geboten. Überlege dir genau, ob du die gekaufte Menge auch wirklich verbrauchen kannst.

  • Jausenboxen und Trinkflaschen anstelle von Alufolie, Einwegflaschen und Dosen verwenden.

  • Coffee to go AGAIN  - Anstelle der Einweg-Becher, lass dir deinen eigenen Kaffeebecher befüllen.

  • Und da wir gerade bei Kaffee sind – Kapselkaffeeautomaten boykottieren.

  • Bei Partys oder beim Picknicken – verzichte auf Einwegbesteck und –Geschirr.

  • Wurst und Käse von der Delikatess-Abteilung in selbst-mitgebrachte Container aufschneiden lassen und die Lagen von Folie und Wurstpapier vermeiden. Auch euer Brot und Gebäck könnt ihr einfach in euren eigenen Stoffbeutel füllen lassen, anstelle der angebotenen Papiersackerl. Gleiches gilt für Eier, auch bieten schon viele Supermärkte Eier lose an.

  • Verzichte auf unnötig verpackte Produkte (z.B. Blumen in Folie, Sektflasche im Karton), die das Müllaufkommen unnötigerweise erhöhen.

  • Wenn möglich einen eigenen Komposthaufen oder eine Wurmfarm für den organischen Müll anlegen.

  • Am besten frische Produkte direkt vom Erzeuger kaufen.

  • Möglichst vieles selber herstellen. Z.B. Müslis, Brot, Marmelade, etc.

  • Batterien durch Akkus ersetzen sofern möglich.

  • Reparieren statt neu kaufen! Und nicht mehr benötigte Produkte (wie z.B. Bekleidung oder Möbel) verschenken, spenden oder verkaufen.

  • Unnötige Werbeprospekte durch einen entsprechenden Hinweis aus dem Briefkasten verbannen.

  • Leitungswasser anstelle von Wasser aus Flaschen trinken.

  • Nachfüllpackungen und Konzentrate sind billiger, leichter zu tragen und verursachen weniger Abfall (Putzmittel, Waschpulver, Shampoo, etc.).

Verpackungsfreie Supermärkte werden dieser Tage immer mehr! Recherchiert doch mal, ob es auch in eurer Stadt schon solche gibt und stattet ihnen doch mal einen Besuch hab.

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